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Wenn mein Reis vorgekocht wird

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Reis kochen

Reis ist bei vielen vegetarischen Gerichten als Hauptbestandteil enthalten. Du kannst bei Bedarf grössere Mengen Reis vor- oder mitkochen, wenn Du nicht nur am Kochtag ein Reisgericht planst, sondern auch am Folgetag.

Was Du beachten solltest

Das Kochen vom Reis ist denkbar einfach. Du nimmst einfach ein Glas oder eine Tasse und misst damit die Reismenge ab, und gibst sie in den Kochtopf. Danach gibst Du einfach die doppelte Menge Wasser, die Du ebenfalls mit dem gleichen Glas oder der Tasse abmisst, ebenfalls in den Kochtopf. Vergiss nicht, ausreichend viel Salz zuzufügen. Danach bringst Du einfach Wasser und Reis zum Kochen und stellst dann die Herdplatte ab. Ist das Wasser einmal aufgekocht, braucht der Reis nur noch zu quellen. Du lässt dann einfach den Kochtopf auf der ausgeschalteten Herdplatte stehen, bis das Kochwasser vom Reis vollkommen aufgesogen wurde. Der Reis ist dann locker und körnig, genau so, wie Du es Dir wünschst.

Im gekochten Reis können sich auch über Nacht Keime bilden, die Deine Gesundheit gefährden können. Diese sind aber absolut ungefährlich, wenn Du den Reis am nächsten Tag bei der Zubereitung noch einmal richtig durch erhitzt. Es reicht nicht aus, wenn Du den Reis einfach nur in der Mikrowelle erwärmst. Am besten ist es, wenn Du ihn für Bratreis verwendest, dann gehst Du in keinster Weise ein Gesundheitsrisiko ein. Schon bei den asiatischen Gerichten kannst Du erkennen, dass sich die asiatischen Köche dieser Gesundheitsgefährdung durchaus bewusst sind und waren. Die meisten traditionellen Gerichte werden in der Pfanne oder im Wok intensiv gebraten und scharf gewürzt.

Was können die Gewürze, ausser würzen?

Die köstlichen scharfen Gewürze können nicht nur Dein Essen schmackhaft würzen, sondern auch haltbar machen. Du kannst selber einmal einen kleinen Versuch unternehmen. Würze eine Sauce ziemlich mild und teile sie in zwei Hälften auf. Die zweite Hälfte würzt Du dann pikant nach. Mit Chili, frischem Knoblauch und scharfem Curry. Dann stellst Du beide Saucen beiseite und beobachtest die Entwicklung. Du wirst sehen, dass die ungewürzte Sauce bedeutend schneller verdirbt, als die gewürzte Sauce. Nutze daher Gewürze nicht nur zum Abschmecken, sondern auch zur Haltbarmachung Deiner Speisen.

Knoblauch wirkt antibiotisch

Knoblauch wirkt nicht nur in Deinem Körper antibiotisch, sondern auch in Deinen Speisen. Hast Du schon einmal einen Tzatziki aus Sojajoghurt mit Knoblauch gemacht? Der hält sich bedeutend länger, als würdest Du auf Knoblauch verzichten. Schaust Du Dir es einmal richtig an, wirst Du schnell erkennen, dass leicht verderbliche Lebensmittel gerne mit scharfen Gewürzen kombiniert werden. Du darfst daher die Wirkung von Meerrettich und Knoblauch in keinster Weise unterschätzen. Wasabi ist eine Meerrettichart und wird gerne zu Sushi und anderen asiatischen Speisen gereicht.

Übrigens, Du kannst Deinen vorgekochten Reis bedenkenlos 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren, wenn Du ihn dann bei der Zubereitung anbrätst. Zur Sicherheit solltest Du Dir bei jedem Lebensmittel nach der Aufbewahrung die Konsistenz und den Geruch anschauen. Sind diese unverändert, ist das Lebensmittel bestimmt nicht verdorben. Bedenklich wird es, wenn die Oberfläche schmierig und glitschig erscheint und sich der Geruch verändert hat.

Bildquelle: leeey / pixabay.com

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