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Her mit den alten Kriegsrezepten

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Krieg Rezepte

Bist Du auch immer auf der Suche nach neuen veganen Rezeptideen, die sch schmackhaft, günstig und ausgefallen sind? Einige der veganen Rezeptvorschläge sind so sehr in "aller Munde", dass Du sicherlich keine Lust hat, sie auch, zu kochen. Das muss aber auch nicht sein. Es gibt da einen kleinen Trick.

Die Grossmütter und Urgrossmütter wissen Bescheid

In Kriegszeiten war Fleisch immer sehr knapp, trotzdem mussten sich die Menschen abwechslungsreich ernähren, um bei Kräften, zu bleiben. Es ist daher nicht ganz richtig, dass die Menschen, die in Kriegszeiten lebten, reine Veganer waren. Sie waren es nicht aus Überzeugung, aber sie konnten sich aus Mangel an Fleisch nicht anders ernähren. Die alten Kriegsrezepte waren sehr einfallsreich. Eigentlich boten sie all das, was in der heutigen Zeit erwünscht war. Sie enthielten nur selten Eier oder andere tierische Produkte, dafür aber viel Gemüse, Kartoffeln, Kräuter und Getreide.

Solltest Du noch Verwandte, Grossmütter, Urgrossmütter oder Tanten besitzen, die einen Krieg mit erlebt haben, würde sich ein längerer Besuch wahrscheinlich lohnen. Nimm Dir aber ausreichend viel Papier für Deine Notizen mit. Gerade bei den alten Rezepten wurde es mit der Waage nicht so genau genommen. Die erfahrenen Köchinnen wussten genau, wie viele Hände voll Mehl oder anderen Zutaten sie für eine köstliche Mahlzeit benötigten. Es kann daher durchaus sein, dass Du zwar das Grundrezept erfährst, aber noch einige Zeit probieren musst, bis Du die genaue Zusammensetzung der Inhaltsstoffe kennst.

Literatur ist auch noch erhältlich

Falls Du Dich wirklich für alte Kriegsrezepte interessierst, kannst Du nicht nur in Deiner Verwandtschaft oder im Internet fündig werden, sondern auch bei einigen Verlagen. Immer wieder wurden Rezeptbände mit alten Kriegsrezepten verlegt. Nur leider denkt niemand daran, diese in die vegane Küche, zu integrieren. Es kann aber auch daran liegen, dass die Menschen, die einen Krieg erlebt haben, die meisten schlechten Erinnerungen wieder vergessen möchten. Für Dich wäre es aber bestimmt wichtig und interessant, die vielfältigen Zubereitungsideen der einfallsreichen Frauen aus Kriegszeiten, erfahren zu können.

Du kannst sicherlich nicht nur mehr Abwechslung in Deinen Speiseplan bringen, sondern auch ganz viel Geld sparen. Die Produkte, die bei der Zubereitung verwendet wurden, kamen natürlich immer nur aus der Region. Nachhaltiger und gesünder können Rezepte nicht sein. Es ist erstaunlich, was damals schon aus Buchweizen, Haferflocken und Griess Köstliches gekocht wurde. Warum sollen immer nur die veganen Rezepte aus Indien und Asien Erwähnung finden, wenn es in der eigenen Region ebenfalls schmackhafte, wirklich traditionelle Kost, zu finden gibt.

Verfeinerungen sind erlaubt

Natürlich musst Du Dich nicht in jedem Detail an die alten Rezepte halten. Es ist ganz klar, dass es im Krieg nur selten Zimt, zu kaufen gab. Gebratene Buchweizenküchlein mit eingemachtem Obst schmecken mit einer Prise Zimt sehr viel aromatischer. Nimm es daher mit den Würzangaben nicht zu genau, sondern würze die traditionellen Kriegsrezepte, wie Du es gerne magst. Die Rezepte sollen Dich inspirieren und auf neue Ideen bringen, was Du letztendlich daraus machst, bleibt Deinem Kochgeschick überlassen.

Bildquelle: condesign / pixabay.com

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